11. Juni 2010
Freitag war es soweit, der Bagger kam!
Innerhalb eines Tages hat das Team von Fuhr & Baggerbetrieb Hort Wiskirchen die Baustelle vorbereitet.
Im einzelnen:
- die Baugrube ausgehoben (zugegeben das wir ohne Keller bauen war es nicht soo viel) mit Splitt aufgefüllt
- gegen einen kleinen Aufpreis auch gleich noch den “Vorgarten und die Garagenzufahrt” ausgebaggert und mit (gröberem) Splitt verfüllt.
Praktische Sache ist das, so haben wir eine “trockene Baustelle” und nicht ständig nach jedem regen mit Matsch zu kämpfen, außerdem soll dort hinterher sowieso großenteils Pflasterstein hin, wofür wir jetzt bereits den idealen Untergrund haben.
FAZIT: Das Team von Fuhr & Baggerbetrieb Hort Wiskirchen aus Euskirchen war sehr nett an einem Tag komplett fertig und hat für meine Begriffe eine gute Arbeit und, bei Erdarbeiten nicht ganz unwichtig, eine saubere Umgebung hinterlassen.

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21. März 2010
Nachdem letzte Kleinigkeiten in den Bauplänen angepasst sind, kamen die Baugenehmigungsunterlagen in 3 facher Ausführung (2 fürs Bauamt, eine für uns) was für ein Papierpacken.
Direkt vorbei gebracht im Bauamt und los geht die Warterei, dachten wir…
… denn nach einer Woche kam die Eingangsbestätigung und nach der zweiten auch schon die erste Nachfrage:
Da unser Grundstück genau 16m breit ist und das Haus (nachdem wir es auf anraten von HELMA vorsichtshalber schon um 5 cm geschrumpft hatten) 9,95 m, bleibt trotzdem kaum Spielraum für Meßfehler o.Ä. denn rechts und links müssen ja 3 Meter Platz zum Nachbargrundstück bleiben.
Das Bauamt wollte also einen amtlichen Lageplan, bzw. eine Bestätigung des amtlich bestellten Vermessungsingenieurs, daß das Haus auch wirklich aufs Grundstück passt.
Und, man glaubt es kaum, jetzt geht die Warterei los, die Bestätigung durch den Vermesser kostet uns zig Anrufe und gut 3 Wochen:-(
Danach gings dann allerdings relativ flott, ich glaube nochmal 2 Wochen dann war die Genehmigung da.
Kleine Anekdote am Rande: Samstag 10:00 Uhr es klingelt. Wer kann das nur sein? Der Postbote, der uns einen Brief für gut 500€ “verkaufen” will (Bargeld natürlich). Das wurde also mangels Geldautomat im im Wohnzimmer nix…
Also am Montag auf die Post, und tatsächlich, die Baugenehmigung ging per Nachnahme raus, das Bauamt weiß also wie man es vermeidet hinter den Gebühren herzurennen:-)
Würde man das jetzt noch auf der Eingangsbestätigung schreiben könnte man Bargeld vorsorgen, aber naja, ein bisschen Spaß muss sein:-)
Schlagworte: Bauamt, Bauantrag, Baugenehmigung, Lageplan, Vermesser
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12. Dezember 2009
Inzwischen waren wir beim Notar, der Kaufvertrag ist unterschrieben und unsere Erwerbsvormerkung im Grundbuch ist inzwischen auch schon eingetrudelt…
Jetzt werden die finalen Pläne gemacht, die Entwürfe für unser Helma Haus sind schon da, sieht ganz gut aus nur unsere bodentiefe Dusche hat noch nicht geklappt. Aber das wird schon noch…
Für die finalen Pläne fehlt jetzt noch der exakte Lageplan, da werden wir uns morgen nochmal mit dem Zollstock auf das Gründstück begeben:-) Gestern kam dann noch der Kanaltiefenschein von der Stadt Königswinter (Hut ab, per e-Mail angefordert und hat keine 24 Std. gedauert, das nenne ich echten Bürgerservice:-)
Jetzt brauchen wir noch ein Nivellement bei dem die exakte Höhe des Grundstücks festgestellt werden soll, ein Blick in Google zeigt der nächste Vermessungsingenieur ist quasi aunser Nachbar, also sollte das ja auch kein Problem mehr darstellen…
Schlagworte: Kanaltiefenschein, Lageplan, Nivellement
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14. November 2009
Und weiter gehts, die Berechnung zu unserem KfW Antrag “energieeffizient bauen” ist fertig. Da sind wir doch glatt knapp an der besseren Stufe KfW 70 (nach EneV 2009) vorbeigeschrammt…
Geplant haben wir die Stufe KfW 85 (nach EneV 2009) unser Jahresprimärenergiebedarf liegt aber nicht bei 85% der Mindestanforderung sondern nur bei 68% (also locker ausreichend für KfW 70…
Nur, der Transmissionwärmeverlust, der passt dann leider doch nicht, der müsste für die KfW 70 bei 85% liegen, tatsächlich liegt er aber bei gut 90%, naja was solls, das wäre ja jetzt auch zu schön gewesen…:-)
Schlagworte: Energieeffizienz, EnEV, KfW, Primärenergie
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28. Oktober 2009
Heute kam unser Bodengutachten, interessant was man über so ein Stückchen Erde alles rausfinden kann.
Scheint soweit alles in Ordnung Bodenklasse 3-4 kein hohes Grundwasser und gute Tragfähigkeit, da steht dem Bau ja nichts mehr im Wege.
Beauftragt haben wir dazu die geotechnik heiligenstadt gmbh zum fairen Preis von 535 € incl 2 Rammkernsondenbohrungen, und über 300 km Anfahrt pro Strecke.
Gedauert hat´s gut 2 Wochen und wir haben gar nichts davon mitbekommen, obwohl wir quasi neben dem Grundstück wohnen.
Jetzt ist das Gutachten auf dem Weg zu Helma, bin gespannt ob man dort auch zufrieden mit der Bodenqualität ist….
Schlagworte: Baugrunderkundug, Bodengutachten, Bodenklasse, Gründungsberatung
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2. Oktober 2009
Es ist soweit, der Vertrag und die ganzen Anlagen (ne Menge Papier:-) sind unterzeichnet.
Jetzt muß nur noch die Finanzierung so funktionieren wie wir uns das vorstellen und der Grundstückskauf durchgezogen werden, dann kanns los gehen mit unserem Helma Haus.
Wichtig war uns zur Unterzeichnung, das wir Angebot, Vertrag etc. in ruhe und mit kompetenter Unterstützung eines Bausachverständigen durchgehen konnten. Ich denke und hoffe das trägt wesentlich zu einer Bauphase ohne grosse Streitigkeiten bei.
Letzendlich haben uns Frau Thissen & Herr Palesch im HELMA Musterhaus in Mühlheim Kärlich aber die ganze Zeit super beraten, unsere gefühlte an die tausend Nachfragen beantwortet und vor allem Wunder beim “unsere Ideen in einen Grundriß bringen” vollbracht. So haben wir die Phase des Aussuchens jetzt nach ca. 3 Monaten hinter uns gebracht:-)
Schlagworte: Helma, Helma Haus, Unterschrift, Vertrag
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20. September 2009
An dieser Stelle möchte ich ein paar Worte zu unserer Entscheidung für Massivbau schreiben auch wenn diese schon etwas her ist…
Am Anfang wollten wir schlüsselfertig bauen, also Fertighaus, dachten wir. Das ein Fertighaus mit der Holzständerbauweise gebaut wird und ein schlüsselfertiges Haus andererseits auch Stein auf Stein gebaut werden kann war uns damals gar nicht klar. Im Musterhauspark Mülheim-Kärlich wurden wir schnell eines besseren belehrt.
Und schon stellte sich die Frage was ist besser:
- Preis?
- Haltbarkeit?
- Schallschutz?
- Energiekosten?
- Bauzeit?
Im Endeffekt haben wir festgestellt das sich beide Bauweisen je nach Ausführung wohl nicht allzuviel nehmen, wir konnten jedenfalls beim Vergleich der Angebote, Beratungsgespräche und vor Ort keine allzu grossen Unterschiede feststellen. Massivbau hat zwar anscheinend einige Vorteile beim Schallschutz, dafür ist Fertighaus meistens etwas schneller und so weiter und so fort.
Unser ausschlaggebendes Argument, wir haben uns für “Stein auf Stein” entschieden, war im Endeffekt, das nach unserem Eindruck der Wiederverkaufspreis für ein Fertighaus (daran wollen wir natürlich gar nicht denken, aber man kann ja nicht in die Zukunft sehen) deutlich unter dem eines gleichwertigen Massivhauses liegt. Und falls man je in die missliche Lage kommen sollte sein Haus verkaufen zu müssen, wärs ja schön wenn man auch etwas dafür bekommt…
Schlagworte: Fertighaus, Helma, Massivhaus
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15. August 2009
Da uns in der Vorbereitung die Infos mancher anderer Häuslebauer im Internet sehr weitergeholfen haben, möchten auch wir unsere (hoffentlich guten:-) ) Erfahrungen anderen Interessierten in unserem Bautagebuch zur Verfügung stellen.
Wir planen ein Einfamilienhaus zu bauen, hier einige Eckdaten der ursprünglichen Planung:
- 1 1/2 Geschosse mit mindestens 2 Kinderzimmern, einem Arbeitszimmer, naja und natürlich Schlafzimmer, Küche, Wohn- Essbereich einem oder zwei Bädern und Gaste WC.
- Erdwärmeheizung, Kaminanschluß
- Garage
- Keller oder HWR und Speisekammer
Klar war für uns auch das wir gerne (fast) Schlüsselfertig bauen möchten, da wir weder die Zeit noch die Kenntnisse haben um allzuviel selber zu machen oder mit einem Architekten und allen Gewerken alles selber zu klären.
Nach einigen Besuchen in diversen Musterhausparks, ausführlicher Internetrecherchen und Beratungsgesprächen hat uns jetzt das Massivhaus Typ Bremen der Firma HELMA Eigenheimbau überzeugt.
Neben dem Haus als solches, der netten Beratung der Verkäufer im Musterhauspark Mülheim-Kärlich, dem Angebot spielten auch die relativ guten Internetkritiken von HELMA eine Rolle aber dazu später mehr…
Schlagworte: Bautagebuch, Bremen, Hausbau, Helma, Musterhauspark
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