Und weiter gehts, die Berechnung zu unserem KfW Antrag “energieeffizient bauen” ist fertig. Da sind wir doch glatt knapp an der besseren Stufe KfW 70 (nach EneV 2009) vorbeigeschrammt…
Geplant haben wir die Stufe KfW 85 (nach EneV 2009) unser Jahresprimärenergiebedarf liegt aber nicht bei 85% der Mindestanforderung sondern nur bei 68% (also locker ausreichend für KfW 70…
Nur, der Transmissionwärmeverlust, der passt dann leider doch nicht, der müsste für die KfW 70 bei 85% liegen, tatsächlich liegt er aber bei gut 90%, naja was solls, das wäre ja jetzt auch zu schön gewesen…:-)
Schlagworte: Energieeffizienz, EnEV, KfW, Primärenergie
Hallo liebe Bauherren,
wir bauen auch gerade und sind minimal weiter als Ihr (Baugenehmigung nahezu erteilt).
Ich wollt eEuch den Tipp geben beim KfW 70 (EnEV 2009) noch mal nachzuhaken. Wir standen vor der gleichen Frage und haben mal ganz nüchtern gerechnet. Der Zinsvorteil von KfW 70 gegenüber KfW 85 betrug bei uns runde 5.000,– EUR. Wir haben dann unseren Bauunternehmer ausrechnen lassen, wieviel Mehrkosten nötig wären, um KfW 70 zu erreichen. Für 2.800,– haben wir eine Dämmung in der Bodenplatte und eine dickere Dämmung im Dach bekommen. Bleibt ein Zinsvorteil von 2.200,– EUR trotz Mehrkosten. Und dazu habt Ihr dann auch noch die geringeren Betriebskosten. Das sollte Helma mal für Euch prüfen. Bedenkt auch, dass man an der Isolierung von Bodenplatte bzw. Keller nachträglich nichts mehr tun kann. Eine Solaranlage oder sonstigen Schnickschnack kann man nachrüsten, aber wenn der Boden gegossen ist, kann man nichts mehr machen.
Ich hoffe, dass dies ein hilfreicher Tipp für Euch ist. Wenn Ihr dazu noch Fragen habt, schreibt mir einfach eine Email.
Viele Grüße
Der freundliche Bauherr aus Grevenbroich